III. (1)
Das mitten in
St. Martin am Kropsbach gelegene Gasthaus zur Krone zeigt eine
Gedenktafel, die besagt, daß in diesem Haus der General
Johannes Franz Ritter von Will am 19. März 1830 geboren
sei. Der Vater desselben war der Gutsbesitzer Jakob Will, gestorben
1869. Von ihm stammt ein "Hausbüchlein vom Jahr 1826
an, welches von der vergangenen Zeit in verschiedenen Gegenständen
nachsehen kann." Es ist bis zum Jahr 1866 geführt.
Sein Inhalt soll in Verbindung mit den bereits erwähnten
Aufzeichnungen des Daniel Lorenz, die bis 1876 reichen, hier
wiedergegeben werden.
1826. Das Jahr hat sehr viel
Wein gegeben, das Viertel 10 bis 15 Ohm. Es war ein mittlerer
Wein. Das Fuder galt im Herbst 25 fl.
1827 ist sehr wenig Wein gewachsen,
im Viertel zwei Ohm, ein Hauptwein. Das Fuder wurde im Herbst
mit 50 fl. bezahlt. Zwei Jahre lang behielt es diesen Preis.
"Die Güter waren auch sehr unwert."
1828. Das Viertel gibt fünf
Ohm. Der Most hat 18 bis 20 Grad gewogen und lieferte einen mittleren
Wein, der im Herbst auf 25 fl. stand und so ein Jahr lang. Die
Güter waren so wohlfeil, daß kein Mensch um keinen
Preis mehr solche gewollt hat. Das Viertel Wingert auf der besten
Lage 100 fl. (Grade nach Oechsle waren dieses wohl nicht.)
1829. Das Viertel fünf
bis sechs Ohm, ein geringer Wein. Mostgewicht 15 bis 17 Grad.
Der Wein wurde im Herbst um 25 fl. abgesetzt. "Die Güter
wurden um alle Preis gekauft und kein Mensch hat mehr gewollt."
1830. Es hat gar keinen Wein
gegeben. Die alten Weine von 1828 wurden zu 140 das Fuder, jene
von 1829 zu 80 fl. verkauft.
1831. Dieses Jahr brachte einen
Viertel-Herbst, das Viertel Wingert 3 Ohm Wein. Der Most hat
18 bis 21 Grad gewogen. Er gab einen guten, mittleren Wein. Für
ein Fuder wurden 110 fl. bezahlt. Dieses ließ die Güter
wieder in einen Wert kommen, so daß das Viertel Wingert
auf der besten Lage zu 350 Gulden verkauft worden ist, "und
dann war wieder frischer Mut unter den Menschen."
1832 hat es einen halben Herbst
gegeben. Der Wein war von mittlerer Qualität. Der Preis
war
im Herbst 100
Gulden. Der Most 18 bis 20 Grad. "Die Früchte waren
wohlfeil."
1833. Ein Dreiviertel-Herbst,
18 bis 20 Grad Mostgewicht. "Es war ein geringer Wein, hat
den Preis im Herbst gehabt per Fuder 50 fl., ist im Frühjahr
1834 zu 60 fl. verkauft worden".
1834 einen halben Herbst, 20
bis 22 Grad Mostgewicht. Es war ein ausgezeichneter, guter Wein,
dem von 1811 gleich. Das Fuder im Herbst 100 fl. In diesem Jahr
haben große und viele Wolkenbrüche und Schloßen
Schaden gebracht. Es hätte sonst einen vollkommenen Herbst
gegeben. Im Juli war ein großer Wolkenbruch. Das Wasser
ist 8 Schuhe hoch durch das Dorf gelaufen. Die
Früchte wohlfeil.
1835. Vollkommener Herbst. Viele
Viertel Weinberg einundeinhalb Fuder. Most wiegt 15 und 16 Grad.
Ein geringer Wein. Das Fuder im Herbst 30 fl. Im Jahr 1836 ist
er zu 40 fl. verkauft worden. Die Früchte waren wohlfeil.
Das Malter Korn wurde zu 4 fl. 50 Kr. abgesetzt. Der 1834er Wein
immer 100 fl.
1836. Dreiviertel Herbst. -
Most 15 und 16 Grad. - Wein gering. - Das Fuder im Herbst 40
fl. Der Wein von 1834 gilt 180 fl.
1837. "Dieses Jahr hat
seinem Anfang genommen mit Kälte und schlechter Witterung."
Das
ganze Frühjahr
war kalt. Am 17. und 18. April hat es geschneit. Der Schnee lag
im Feld Schuhe hoch. In den vordern Bergen ist der Schnee noch
am 1. Mai gelegen. Erst um diese Zeit fingen Kirschen und andere
Bäume stark zu knospen, die Weinberge am 1. Juni zu treiben
an. Einen Viertel-Herbst. - Mostgewicht 15 Grad. Der Wein war
gering und kostete im Herbst 40 fl. Die Weine von 1835 und 1836
haben einen Preis von 70 bis 75 fl. bekommen.
1838. Die ersten Tage im Januar
brachten eine große Kälte, "nach meinem Thermometer"
12 und 14 Grad. Das ganze Frühjahr blieb kalt. Von den Wingert
sind zwei Drittel erfroren; nur einen Halbviertel-Herbst. Most
18 bis 20 Grad. Ein mittlerer Wein, der im Herbst 80, an Martini
75 fl. kostete. Die Weine von 1835 und 1836 standen im Preis
auf 80 bis 85 fl. Die Früchte auch teuer. Das Korn 8 fl.
30 Kr., Spelz 5 fl. 44 Kr.
1839. Anfangs Januar 8 Grad
Kälte. Das Frühjahr immer naß, der Sommer trocken,
28 Grad. Einen halben Herbst. Der Wein gilt pro Fuder 50 fl.
Gering, aber doch trankbar. Früchte hat es ziemlich gegeben.
Diese hatten auch einen ordentlichen Preis, das Malter Korn 7
fl. 30 Kr. Die Güter teuer. Der Wein von 1834 stand auf
170, jener von 1836 u. 1838 auf 80 fl. per Fuder.
1840. Der "Jenner"
begann mit 9 Grad Kälte. Diese dauerte 14 Tage. Starker
Regen und "außerordentlicher Sturm dabei" folgten.
Das ganze Frühjahr trocken. März, April und halber
Mai blieben ohne Regen. Dabei war es etwas kalt. Auch der ganze
Sommer blieb trocken. Einen halben Herbst mit einem mittleren
Wein, der um 50, ende des Jahres zu 55 fl. verkauft wurde. Der
Ausgang des Jahres brachte eine Kälte von 12 Grad.
1841. Anfangs eine mittlere
Kälte. Frühjahr trocken. März und April sehr warm.
Im April 20 bis 22 Grad nach Reaumur. Ende April hatten die Obstbäume
verblüht, die Apfelbäume mit dem 4. Mai. Den 24. Mai
habe ich in meinem Garten Traubenblüten gehabt, auch in
den Bergwingert hat man gefunden." Die Wärme war 27
Grad. Im Juni und Juli ist kaltes Regenwetter gefolgt, so daß
es nur einen Halbviertel-Herbst gegeben mit einem Most von 16,
17 und 18 Grad. Es war kein mittelmäßiger Wein, der
im Herbst und später mit 90 fl. bezahlt wurde. Die Weine
von 1840 haben an Johanni 60 bis 65, ab August 120 fl. gekostet.
1842. Anfangs Jan. 7 Grad Kälte
(Reaumur). Kälter wurde es nicht. Das ganze Jahr, besonders
der März, sehr naß. Alsdann hat es nicht mehr geregnet
bis zum halben Mai. "Da hats einen halben Schuh eingeweicht."
Vierzehn Tage
vor dem Herbst kam dann wieder der erste Regen. Auf diesen sind
die Trauben außerordentlich aufgegangen. Einen starken
halben Herbst mit einem sehr guten, mittleren Wein, der im Herbst
90, vier Wochen später zu 120 fl. starken Absatz fand. Der
Most 19 bis 20 Grad Gewicht. Kartoffeln bald gar keine. Die,
welche gewachsen, waren schlecht. "Sie haben alle eine Nässe
gehabt wegen der großen Trockenheit". Das Simmern
30 Kr. Auch die übrigen Früchte teuer.
1843. Januar und Februar gelindes,
März und April sehr gutes Wetter, "wie es im Frühjahr
fein soll." Mai und Juni aber naß und kalt. "Wegen
der Trocknung vom vorigen Jahr war im Mai, Juni und Juli eine
große Teuerung." August und September brachten wieder
gutes Wetter. Kartoffeln, Obst und Gemüse genug; alles wieder
wohlfeil. - Ein Drittel- bis stark ein Viertel-Herbst. - 16 Grad
Mostgewicht. - Ein geringer Wein; im Herbst 80 fl., im November
und Dezember 70 bis 75 fl. Die 42er Weine standen im Preis auf
160 bis 170 fl. pro "Fuder oder 1080 Liter".
1844. Die ersten acht Tage des
Jahres 7 Grad Kälte. Dann gelind. - Februar und März
sehr naß. - April, Mai u. Juni trocken. An Johanni haben
die Weinberge bei 26 Grad Wärme (Reaumur) verblüht.
-

Juli und August
Regenwetter und kalt. September trocken. Trauben ziemlich gut
geworden. - Viertel Herbst. - Wein gut trankbar, kostet im Herbst
100 fl., im November 120 bis 130 fl. Der Wein von 1842 wird um
diese Zeit verkauft zu 190-200 fl. - Kartoffeln und Früchte
genug und preiswürdig.
1845. Die ersten Tage des Jahres
eine "mittlere Kälte". Im Februar, besonders am
15. und 16., "ist eine große Kälte eingefallen
auf drei Tage von 12 Grad Reaumur", die bis zum 24. März
anhielt; dann etwas gelinder (6 Grad Kälte). Am 15. März
fiel der Schnee zwei Schuhe, in verschiedenen Gegenden 4 Schuhe
hoch. "Ueberhaupt in ganz Europa hat viele Straßen
unfahrbar gemacht." Ende März und anfangs April ist
der Schnee durch die Sommerwärme geschmolzen ohne Regenwetter.
Am 6. April war er verschwunden. Die Weinberge waren stark "verfroren".
Es gab nur einen Halbviertel-Herbst und einen geringen Wein,
den man im Herbst zu 140 bis 150 fl., an Weihnachten zu 130 fl.
kaufte. Die alten Weine sehr teuer. "Der ganze Sommer vom
Jahr war immer von ungeregelter Witterung. Einmal war es zu warm;
durch die große Wärme hats große und starke
Gewitter gegeben, daß man geglaubt hat, durch Regen und
Wolkenbrüche will alles vom Himmel herunterfallen; es hat
bei uns wie in
vielen Gegenden
großen Schaden angerichtet, begleitet durch Schloßenschlag.
Die Früchte sind gering ausgefallen. Die Kartoffel waren
schon auf dem Acker vielfach verdorben durch Fäulnis."
Alle Lebensmittel wurden nach dem Herbst sehr teuer. "Doch
waren die Güter oder Wingert sehr teuer."
1846. In Anfang eine "milde
Kälte" von 3 bis 4 Grad Reaumur. Kälter wurde
es nicht mehr, aber das ganze Frühjahr war sehr naß
und in den Feldern stand das Wasser bis mitte Mai. Um diese Zeit
setzte eine große Hitze von 28 bis 30 Grad Reaumur ein.
Bis zum halben September fehlte jeder Regen. Das Jahr brachte
einen vortrefflichen, sehr guten Wein, 19 bis 20 Grad Mostgewicht
und einen Dreiviertel-Herbst. Das Fuder Wein 130 bis 135 fl.;
die alten Weine aber sind im Preis gefallen und fanden keinen
Absatz mehr.
Die übrigen Feldfrüchte und Kartoffeln aber waren sehr
schlecht gediehen und im Spätjahr sehr teuer.
1847. Zu Beginn des Jahres 8
Grad Kälte. Februar gut. Vom 12. März ab hatten wir
zwei Tage lang eine Kälte von 9 und 11 Grad. April und Mai
sehr warm. Der Juni zuerst etwas naß und kalt, dann wieder
gut."
"Im Jahr 1846 sind die Früchte und Kartoffel so schlecht
geraten, daß wir im 1847er Frühjahr eine sehr große
Teuerung bekamen. Das Malter
Korn ist verkauft
worden zu 20 bis 22 fl. und das Simmern Kartoffeln bis zu 1 fl.
12 Kr. Sechs Pfund Brot kosten in kurzer Zeit 51 Kreuzer.
"Juli und August sehr warm, den September hindurch ist es
naß und kalt, so daß wir zwar einen sehr großen
Herbst gemacht haben; aber der Wein war ziemlich gering und hatte
im Herbst den Preis von 36 bis 40 fl. Der Most hat 17 bis 18
Grad gewogen.
Kartoffel gab es auch eine Masse, doch waren sehr viel fleckige
darunter; die andern Früchte machten wir alle im Ueberfluß."
"Die Güter sind nach dem Herbst wegen dem wohlfeilen
Wein um die Hälfte heruntergefallen."
1848. Januar durchschnittlich
6 Grad Kälte. Ende des Monats zwei Tage lang 8 Grad, aber
wenig Schnee. Dann gelind bis Ostern. Mai, Juni, Juli, August,
September immer trocken, zeitweise Regen, so daß die Früchte
und Kartoffeln viel und gut geraten sind. Die ersten Traubenblüten
am 8. Juni. Wir haben einen halben Herbst gemacht. Der Wein wurde
sehr gut, hatte aber doch die Stärke nicht wie der 1846er.
Der Most wog durchschnittlich 19 Grad. Der Wein im Herbst den
Preis von 60-65 fl. Früchte und Kartoffeln billig. "Am
24. Februar d. J. brach in Frankreich eine große Revolution
aus, so daß sich ihr König Ludwig Philipp mit seiner
ganzen Familie nach
England flüchten
mußte. Im März brach auch in ganz Deutschland eine
Revolution los, so daß die Throne alle wankten. Im März
ging ich mit einer Deputation von 80 Mann Pfälzern nach
München um bei Sr. Majestät unsere Freiheit zu erlangen.
Als wir da waren, dankte der König Ludwig ab und der Kronprinz
Maximilian kam auf den Thron.
Ein kleiner Teil wollte die Republik bilden und die Fürsten
alle von ihren Thronen jagen. Die Fürsten sammelten ihr
Militär zusammen und unterdrückten auch jeden Aufstand,
den man machte, um die Republik einzuführen. Im allgemeinen
war man immer sehr angstvoll das ganze Jahr hindurch. Wien gab
den Hauptschlag für die Republikaner. Es wurde aber auch
durch das Militär halb zerstört. Gleich im Frühjahr
wurde durch das Volk ein Parlament erwählt nach Frankfurt
um die freien Gesetze zu machen , welche sie auch nach heftigem
Zank und Streit Ende Dezember fertig brachten."
1849. Januar im Durchschnitt
5 Grad Kälte (Reaumur). Frühjahr sehr schön. Sommer
gut, immerfort warm, von Zeit zu Zeit Regen. Am 8. Juni die ersten
Traubenblüten. August und September sehr naß. Einen
halben Herbst mit geringem Wein, Fuder 40 und 45 fl. Früchte
und Kartoffel viel. Alles wohlfeil. Das Malter Korn
3 fl. 30 Kr.
und 4 fl. "Es war kein Handel und Vertrauen mehr unter den
Menschen; in ganz Deutschland war alles gespannt, wies kommen
werde. Die guten 46er und die anderen Weine fanden keinen Absatz.
Alles lag darnieder und es war kein Geld mehr unter den allgemeinen
Menschen. Alles hat mit Zittern und Bangen auf die Zukunft gewartet.
Auf einmal brach im Mai in der Pfalz und in Baden eine große
Revolution oder Empörung aus, daß der Großherzog
von Baden "durch eine schlechte Partie vom Volk" fortgejagt
wurde. In der Pfalz und in Baden hat sich eine Regierung hergesetzt.
Einheimische und Fremde rotteten sich zusammen und bewaffneten
sich. Man war in der größten Angst und Bestürzung.
Ich selbst wurde ani 13. Juni nachts 12 Uhr von 15 Mann aus Maikammer,
die später vor Gericht gestellt und verurteilt wurden, in
die größte Angst getrieben. Die Haupthandlungen fielen
in die Zeit von 6 bis 8 Wochen.
Im Juli marschierten auf einmal 60 000 Preußen, 25 000
Bayern und mehrere tausend Hessen und Württemberger zu gleicher
Zeit in die Pfalz und in Baden ein; so daß in acht Tagen
die Pfalz von den Freischärlern gereinigt war. In Baden
aber gab es einen starken Widerstand, wobei viele Freischärler
tot geschossen wurden. Viele kamen in das Gefängnis, viele
sind nach Frankreich und
in die Schweiz
geflüchtet. Doch sind auch viele Preußen um das Leben
gekommen.
Das war die Freiheit von der Pfalz und Baden und von ganz Deutschland.
Der Wein und die Früchte haben gar keinen Absatz mehr gehabt.
Man hat alles um jeden Preis gekauft. So hat das Jahr 1849 seinen
Ausgang genommen."
In dem Hausbuch des Georg Straub, das mir
durch dessen Tochter, Frau Christian Rößler, kurz
vor Fertigstellung dieses Abschnittes zur Verfügung gestellt
wurde, lesen wir über die Ereignisse
1848/49:
"den 9ten April 48 kam das Maykammer Bürger-Militär
nach St. Martin gezogen. Den 11ten April fing dann St. Martin
auch an zu Exitieren (exerzieren).
1849 den 1ten Juni hat St. Martin 50 Mann Freischareneinquartierung
bekommen und blieben bis Montag den 4ten Juni dann gingen sie
wieder ab. Davon hatte ich einen Mann in der Kost.
von 6ten auf 7ten Juni nachts um halb 12 Uhr drommelts Generalsmarsch
dein mußte das Aufgebot von 18 bis 30 Jahr alle ledige
Personen marschieren und kommen bis nach Edenkoben da sie eine
viertel Stunde standen hies es wieder nach Haus, da war das Edenkober
Bürgerwehraufgebot schon abmarschiert nach Ofenbach
und die Umgegend von Landau zur Besatzung. das zweitemal,
zweiter Aufzug
den 20 May 1849 wolten die Freischaren und die Bürgerwehr
das Landauer Zeighaus stürmen sie wurden aber wieder zurück
getrieben: erster Aufzug.
Den 14 und 15ten Juni zogen sich
die frey Scharen die um Landau lagen in das Unterland und besetzten
die Thäler nämlich das Neustadter Thal das Dürkheimer
Thal und das Alsenserthal die Preusen zurückzutreiben. aber
am l6ten Juni zogen sich alle Freischaren wieder gegen Landau
mit drey Kanonen und einer Howitz und wollten Landau einnehmen,
da kam auf einmal nachricht nach St. Martin Landau wäre
aufgegangen und der Willig der Kommandant bey den Freyscharen
wäre schon durch Landau marschiert am l6ten Juni die Freyscharen
durch Maikammer zogen wolten sie alle Ledigen und verheirath
junge Männer mitnehmen da gingen einige durch und die Freyscharen
schoßen nach Ihnen trafen aber keinen auf einem Kleen Acker
mähten zwey junge Bursche da sagte eine Frau wann ihr alles
mitnehmen, dort auf dem Acker sind auch zwei die nehmen auch
mit, da sprengte eine Kabalirist auf sie zu da entging einer,
da rief er ihm zu halt drey mal aber er sprang als fort da schoß
er nach ihm und traf ihm in das Gesicht nach drey Stunden entschlief
er. Er war 22 Jahre alt.
Es hies wie die Freyscharen am l6ten Juni durch Edenkoben zogen
sie wolten Landau einneh-
men und wußte
noch niemand daß sie auf dem Retradt sind daß die
Preusische Truben ihnen nach setzten.
Am l7ten Juni Mittags 12 Uhr zogen die Preusen in Edenkoben ein
und ein Trub nach dem Andern bis Abends 5 Uhr. den l9ten Juni
zogen sie wieder ab und machten ins Badische Land denn die Freyscharen
gingen in der Pfalz immer durch und zogen den Preusen immer vor.
Am l7ten Juni hatte im Anweiler Thal das erste Treffen statt
die Freischaren verloren 500 Man gelegen anstatt 500 Mann 20
Toden nur etliche verwundten.
Den 28. 29. und 30ten Juni waren die drey großen Schlachten
zwischen den Preußen und Frey Scharen, bey den Preußen
sollen immer drey Mann gefallen sein bis bey den frei Scharen
einer fiel. Die Freyscharen verloren im Gersbacher Thal auf einmal
von der Arme von 4000 Mann 3000 und das andere 1000 zog sich
dan ab und verlief sich alles.
den 25ten August 1849 bekam St. Martin die 4te Kompagnie vom
l4ten Regiment.
den 5ten Oktober verloren wir das Militär wieder.
Ich hatte immer einen im Quartier - andere junge Mäner die
im vermögensverhältnißen mir
gleich standen
hatten 8 Tag einen und die andern 8 Tag waren sie wieder frey
davon."
Will fährt
weiter:
1850. Dieses Jahr brachte eine
wunderliche Witterung, einmal zwei bis drei Tage 9 bis 10 Grad
Kälte, dann Regenwetter. So waren der Dezem ber 1849, Januar,
Februar, März und April. Aan 26. März fünf Grad
Kälte. Es blieb bis zum 20. Mai naß und kalt, dann
trat gutes Wetter ein. Am ersten Juni waren die Wingert kaum
drei bis vier Zoll gewachsen. Ende dieses Monats blühen
Franken und Riesling, die Gutedel anfangs Juli. Am 9. Juli setzten
wieder Regen und Kälte ein. Als diese andauerten, bekamen
die Weine von 1848 und 1849 Absatz, erstere zu 100 bis 110, letztere
zu 40 bis 45 fl. Alles war wohlfeil. Weil August und September
auch naß und kalt blieben, erhielten wir nur einen halben
Herbst und einen ganz geringen Wein, der im Anfang keinen, nach
dem Herbst ein wenig Absatz fand zu 25 bis 30 fl. Das Geld war
sehr rar.
Im Hausbuch Straub steht noch:
"den l2ten August 1850 hatten die Schloßen die Haardten
verschlagen. Die Schloßen nahmen den Weg über Roschbach
und Edesheim in Roschbach fingen sie an zu ruinieren und zogen
zwischen
Edesheim und
Rhodt durch bis hierher und sie prengten so ein wenig das ganze
gemark aber die Hardt und Krabentheiler am ärgsten.
St. Martin, den 13. August 50."
1851. Januar und Februar milde,
gute, trockene Witterung; März und April kalt und viel Regenwetter;
Mai, Juni, Juli. August und September öfters Regen und kalt
dabei. Die Kartoffeln haben daher ganz gefehlt. Was an diesen
gewachsen, war schlecht. Lorenz erntete 144 Körbe voll Kartoffeln;
darunter waren 20 Körbe faule. Spelz und Weizen mittelmäßig
geraten. Im Spätjahr daher alles teuer. Das Malter Korn
wurde zu 8 fl., Spelz zu 7 fl.' Weizen zu 11 fl., das Simmern
Kartoffeln zu 30 Kr. verkauft.
Acht Tage nach Johanni - hatten die Wingert angefangen zu blühen
und blühten bis Jakobi, daß sie bis August kaum verblüht
hatten. Der Oktober war gut. Am 24. dieses fing der Herbst an.
- Ein kleiner Viertel-Herbst. Wein wenig und gering, dem 50iger
gleich, hatte einen Preis von 35 bis 40 fl. Die alten Weine fanden
jetzt starken Absatz, u die 46iger zu 160 bis 170, die 47iger
zu 70 bis 80, 48iger zu 140 bis 150, 49iger zu 100 biS 110, 50iger
zu 50 fl.
Durch die schlechten Jahrgänge war bei den Landleuten daS
Geld sehr rar, alles aber blieb
teuer. Aus St.
Martin und der ganzen Pfalz sind viele Haushaltungen, ledige
Söhne wie auch Mädchen nach Amerika ausgewandert.
Im Juli und August dieses Jahres hat die Traubenkrankheit ( das
Graue, Oidium ) angefangen. Diese wurde mit Erstaunen in
ganz Deutschland beobachtet wie in Frankreich schon im Jahr 1850.
Die Krankheit schadete in St. Martin im ersten Jahr wenig.
1852. Der Januar brachte milde,
warme Witterung, daß die Obstbäume in den Gärten
in diesem Monat getrieben haben. Februar ebenfalls mild mit Regen,
März und April sehr trocken, rauh und kalt. Ende April allgemeiner
Jammer um Regenwetter. Die Wingert, die vom Jahr 1851 her nur
unzeitiges Holz hatten, sind stark verfroren. Am 17. April strenge
Kälte. Die Kartoffeln, dje schon gesteckt waren, erfroren.
Mai. warm und teilweise Regen, "daß ein wahres Treibhaus
in den Feldern war". Bis zum 10. Juni 24 Grad Wärme,
dann etwas naß und kalt. Ab 20. Juni wieder warm und trocken,
bis zum
20.August 26 bis 28 Grad Wärme. Nachher Regen und kalt bis
zum 10. Oktober, so daß der Wein gerinug wurde, etwas besser
wie der von 1850 und 51. Herbstanfang am 11. Oktober. "Ein
klein Viertelherbst gegeben, der Most hat gewogen 16 und 17 Grad."
Absatz gering, Preis
60 und 65 Gulden.
Früchte und Kartoffeln hats so ziemlich gegeben, hatten
aber einen guten Preis, das Simmern Kartoffeln 22 bis 24 Kreuzer,
sechs Pfund Schwarzbrot 16 Kreuzer. "Das Gebirg war sehr
arm", denn der Wein war wohlfeil. Auch nach den alten Weinen
gab es erst im Winter starre Nachfrage. Die 48iger wurden zu
130 bis 150, die 46iger zu 150 bis 170, die 50iger und 51iger
zu 40 fl. verkauft.
Die Traubenkrankheit wurde am 23. Juli allgemein bemerkt und
nahm stark zu. Die Hälfte von den Wingert war schwarz. Zuerst
wurden die Trauben grau, dann das Laub, das zuletzt einen Geruch,
Gestank, bekam. Am Ende waren die Reben in vielen Wingerten schwarz,
daß man viele Wingerte abreißen mußte.
1853. Der Winter 1852/53 sehr
gelind. An Weihnachten hatte es Mandelblüte. Jan. 2 bis
4 Grad Wärme und viel Regen. Anfangs Febr. war der Reps
bis einen Schuh hoch und hatte häufig Blüten. Februar
ungestümes Wetter, 4 bis 6 Grad Kälte bis zum 9. März
und starker Schneefall. Es folgten acht schöne, warme Tage,
dann wieder Kälte und Schnee. Der ganze April kalt und viel
Regen. Der Mai in den ersten acht Tagen warm und schön,
dann wieder viel Regen und kalt. Der Juni auf acht Tage warm
und trocken, dann viel Regen und Sturm. Allgemein
sagt man ein
"siebzehner Jahr". An niederen Plätzen konnten
die Kartoffeln nicht gesteckt werden. "Den 8. Juni erst
konnte ich (Lorenz) Wingert setzen auf der Held." Ab 28.
Juni wurde es warm, anfangs Juli 26 bis 28 Grad, der übrige
Juli, August und September gut. Das Korn verblühte bis zum
10. Juni, die Reben bis zum 15. Juli. Den 17. Juli Krankheit
angetroffen, den 23. August die ersten hellen Beeren. Den 4.
und 8. Oktober sehr kalt. Die Wingert waren bis "weder Maikammer"
stark gereift. Den 24. Oktober Herbstanfang. Nicht ganz einen
halben Herbst, der Wein ziemlich gut, "hat auf der Mostwag
gewogen 18 Grad". Früchte und Kartoffeln auch nicht
viel, waren teuer. Das Simmern Kartoffeln wurde im Frühjahr
1854 zu 48 bis 54 Kreuzer, der Zentner Korn zu 7 bis 7 fl. 30
Kr., der Zentner Spelz zu 6 fl. 30 Kr. bis 7 fl. verkauft.
1854. Der Winter ziemlich kalt.
Januar große Kälte von 9, 10 und 11 Grad und viel
Schnee; Februar etwas gelinder, März und April sehr trocken
mit Frühlingswetter. Im halben März wurden schon Kartoffeln
gesteckt, mitte April knospen die Wingert sehr stark, "den
10. habe ich schon gegraben", den 25. das Korn teils in
den Aehren, die Wingert einen Zoll lang gewachsen; den 24. auf
25. April streng kalt. Offene Kartoffeln erfrieren, ebenso die
Wingert auf dem
Berg, am ärgsten
bei Dürkheim. Der Mai etwas gut, 1. Juni bis 15. Juli sehr
viel Regen. Die Wingert haben erst vom letztgenannten Tag ab
geblüht. Der Wurm frißt beinahe alles. August und
September sehr trocken und warm. Es hat wenig Wein gegeben, im
Morgen Wingert 10 bis 12 Hotten. Der Wein ist in der Güte
mit einem Mostgewicht von 18 bis 19 Grad, zwischen den 48er und
49er gekommen.
Das Fuder oder 1000 l wurde zu 150 bis 170 fl. verkauft. Kartoffeln
sehr wenig und gering, wurden im Herbst pro Simmern verkauft
zu 40 Kreuzer bis zu einem Gulden. Die übrigen Früchte
waren auch sehr gering und teuer, der Zentner Korn 7 fl. 30 Kr.
bis 8 fl., der Zentner Spelz 6 bis 7 Gulden.
Die Krankheit tu den Wingerten ist dieselbe geblieben und erscheint
ab 25. Juli. Sie hat sich sogar stark an den Kitsch- und andern
Obstbäumen gezeigt.
"Es hatte sich auch ein Krieg entsponnen. Franzosen und
Engländer kämpften gegen die Russen in der Krim. Früchte
und Wein wurden aufgekauft für die Heere und haben dabei
viel aufgeschlagen. Ueberhaupt war alles in allen Produkten sehr
teuer und eine große Armut unter den armen Leuten."
1855. Das Frühjahr sehr
schlecht. Bis zum 10. Januar Regen, alsdann bis Ende dieses Monats
6 bis 10 Grad Kälte mit viel Schnee. Februar ebenso kalt;
zwei Tage 11 Grad Kälte und Schnee, der übrige Monat
kalt, Regen und Nebel, April und halber Mai naß und kalt.
Der Rest des Monats bis Mitte Juni schönes, warmes Wetter
von 22 bis 26 Grad Wärme, dann regnerisch und kalt bis zum
4. Juli. Jetzt fingen die Wingert an zu blühen. Juli, September
und Oktober warm und trocken, August naß.
Es hat einen Drittel-Herbst gegeben, 9½ Viertel 102 Hotten
Most von 17 und 18 Grad Gewicht. Der Wein ist ziemlich gut und
dem 54iger gleich; 1000 l kosten 110 bis 120 fl. Kartoffeln hat
es in ziemlicher Menge gegeben. Diese waren gut und wurden zu
30 Kr. verkauft. Aepfel und Birnen gab es in Menge. Sie wurden
wohlfeil verkauft. Getreide gab es weniger. Der Zentner Spelz
kostete 7 fl. 30 Kr., Korn 8 fl., 6 Pfund Brot 24 Kr.
Der November war nicht sehr kalt, aber trocken, der Dezember
kalt und trocken, vom 9. auf sechs Tage 11 Grad Kälte.
Die Krankheit in den Wingert und an den Obstbäumen hat sich
im Juli etwas gezeigt, ist aber bald wieder verschwunden, so
daß Trauben
und Obst "recht
gut zeitig" geworden sind. Am 20. August konnte man hin
und wieder helle Traubenbeeren finden.
1856.
Januar 4 bis
6 Grad Kälte mit etwas Schnee, Februar gelind mit Regen,
März sehr trocken und etwas rauh, April sechs Tage trocken,
dann warmer Regen, Mai durch und durch mit Regen, Juni viel Regen
und etwas kalt, der Juli etwas warm und trocken, so daß
die Wingert verblüht haben; August sehr warm und trocken:
"29., 30., 31. Regenwetter, daß alle Quellen sich
öffneten. Wingert 4 bis 8 Zoll lang gewachsen. Die Erde
voll Wasser, alle Menschen gebens verloren."
September wieder naß und kalt, Oktober wieder schön
und warm. Der Wein wurde ziemlich gut (trankbar), doch nicht
so gut wie der von 54 und 55 Ein Viertel-Herbst, Mostgewicht
17 bis 18 Grad. Der Wein kostet im Herbst 120 fl. per 1000 Liter.
Kartoffeln gab es nicht viel und sind diese auf den Aeckern und
im Keller etwas verfault. Das Simmern kostet 30 bis 36 Kreuzer.
Das Korn ist schlecht, die Spelz gut geraten. "Doch war
das Brot teuer." Obst hat es gar keins gegeben.
Die Krankheit hat sich wieder in den Wingert, an den Traubenstöcken,
den Kirsch- und Aepfelbäumen gezeigt.

1857. Anfangs Januar setzte ungestümes,
kaltes Wetter ein mit Schnee und Regen. Februar immer kalter
Regen; März trocken, rauh und kalt; April trocken und warm;
Mai sehr trocken und warm. "Am 26. Mai abends gegen 4 Uhr
hat sich von Landau her ein starkes Gewitter angestellt, hat
sich hergezogen und gegen uns verbreitet mit Donner und Blitz.
Es war schrecklich." Es regnete, was vom Himmel herabströmen
kann, daß in Zeit einer halben Stunde ein Wasser mit außerordentlichem
Schutt fünf Fuß hoch auf der Straße gelaufen
ist. Große Felsen hats ins Ort geschleudert. Mein Haus
ist drei Fuß hoch im Wasser gestanden. Der Wiesenteich
war stark mit Schutt überflutet. Auf vielen Morgen Wiesen
ist das Heugras total verdorben worden. Juni, Juli, August und
September durch und durch trocken und warm, daß die Leute
ängstlich in die Zukunft blickten. Ausgangs September hat's
ein wenig geregnet, daß es noch ziemlich Kartoffeln gab.
Die meisten aber warmen nicht gut, da sie "auswuchsen."
Am 11. August konnte man ab und zu helle Weinbeeren finden. Es
gab einen halben Herbst, vorzüglichen Wein, dem der Jahre
1811 und 1834 gleich von 20 und 21 Grad Mostgewicht. Das Fuder
kostete bis Martini 120 bis 125, an Weihnachten 140, im Frühjahr
1858 = 160 bis 170 fl.
Obst ist nicht
viel gewachsen. Die Früchte waren nicht so teuer wie in
den vorhergehenden Jahren; der Zentner Korn wurde zu 4 fl., der
Zentner Spelz zu 3 fl. 30 Kr., das Simmern Kartoffeln zu 30 Kr.
verkauft. "Die Gebirgsbewohner waren wieder recht zufrieden."
Durch den Mangel an Grünfutter von Juli bis September wurde
das Kuhfleisch um 3, das Rindfleisch zu 6 Kr., im November hingegen
wieder zu 10 Kr. verkauft. Sechs Pfund Brot kosteten 16 Kreuzer.
1858. Der Winter brachte gutes
Wetter; Januar 4 bis 5 Grad Kälte und trocken, Februar kalt
und trocken, März sehr trocken, etwas rauh und kalt, April
rauh und kühl. Die Wingert haben dadurch etwas gelitten;
besonders die (Gutedelstöcke sind stark erfroren. Mai sehr
warm und etwas Regen; Juni, Juli, August, September und Oktober
sehr trocken und warm. Den ganzen Sommer hat es in unserer Gegend
gar nicht geregnet. Im Westrich fiel etwas Regen; dort sind daher
auch viele Kartoffeln gewachsen. Die Gegend von Germersheim hatte
auch etwas Regen; dort fiel die Ernte an Kartoffeln und Getreide
gut aus. Wir erhielten einen halben Herbst. In der Gegend von
Dürkheim fiel das Ergebnis etwas besser aus, weil man dort
mehr Regen hatte. Großer Futtermangel machte sich während
des Sommers bemerkbar;
der Zentner Heu kostete 3 bis 4 fl., das Pfund Butter 32, das
Simmern Kartoffeln 48, sechs Pfund Brot 20 Kr., der Zentner Korn
3 fl. 40 bis 50 Kr., Spelz 3 fl. 30 Kr.
Am 4. August konnte man hin und wieder helle Beeren in den Wingerten
finden. Mit den Trauben rechnete man 7 bis 8 Tage früher
wie im vorhergegangenen Jahr. Die Jahre 1857 und besonders 1858
waren so trocken, daß im September das Obst von den Bäumen
fiel. Im Herbst oder Oktober gab es Staub auf den Straßen
wie im Juni und Juli.
Der Wein ist ziemlich gut geworden. Der Most hatte 18 und 19
Grad Gewicht. Der Wein wäre besser geworden, wenn der Regen
im August nicht gefehlt hätte. Das Fuder wurde im Herbst
mit 100 bis 110 fl. bezahlt, doch wurde in der ganzen Umgegend
sehr wenig Wein umgesetzt.
1859. Januar trocken und 3 Grad
Kälte; Februar trocken und nicht kalt; etwas Regen; März
trocken und warm; ausgangs März etwas Regen; anfangs April
trocken, dann etwas Regen und warm; der Mai sehr warm; am Ende
dieses Monats viel Regen; der Juni war immer warm und in der
ersten Hälfte sehr schwül. In Zeit von acht Tagen hatten
wir in St. Martin zwei starke Wolkenbrüche, einen "ungeheuren"
in der Nacht vom 9. auf den 10. Man konnte glauben die